Touchpoint Sampling

Ihre Ansprechpartner

Petra Schierhorn

Geschäftsführerin

Begeistert von dieser neuen Form der Konsumentenansprache, heuerte die verkaufserfahrene Betriebswirtin bereits 1996 in der drei Jahre zuvor von ihrem Bruder und Frank Baudek gegründeten Agentur an. Im kreativen Prozeß mit ihren Kunden entwickelte sie immer neue Kampagnenideen und weitete so das Netzwerk an Umsetzungsorten und das Dienstleistungsportfolio kontinuierlich aus. Seit ihrer Übernahme der Geschäftsleitung 2012 und dem Ausbau der neuen Marketing Units führt Petra Schierhorn das Unternehmen in die dritte Unternehmensdekade.

Unsere Experten im Dialog

Wir werben dort, wo Werbung nicht erwartet wird

Touchpoint Sampling - was kann ich mir darunter genau vorstellen?

  Jede Ansprache ist ein direkter Zielgruppen-Kontakt in Form einer Übergabe von kostenlosen Produktproben. So wenig Streuverlust wie überhaupt nur möglich, darum geht's. Das Sample wird bewußt nicht am Point of Sale (POS) überreicht, sondern im sonstigen Lebensumfeld der Konsumenten an neutralen Touchpoints, an denen ich das Produkt nicht kaufen kann. Der Probier-Kontakt ist Trendsetting, die Übergabe durch eine Vertrauensperson wie seinen Friseur, Bäcker oder Handwerker gibt dem ausgewählten Verbraucher das schmeichelnde Gefühl, zu den Ersten zu gehören, die ein Produkt testen dürfen. Das merkt sich der Kunde.  


Wann und wie ist es zu dieser Idee gekommen?

  Touchpoint Sampling in der heute typischen Form hat unsere Agentur Anfang der 90er Jahre erfunden. Die Idee war, die Schwelle zum Kauf eines Produkts zu senken - insbesondere bei frisch gelaunchten Produkten. Also haben wir begonnen, Produktmuster im Kundenauftrag gezielt zu verschenken. Die Sorge des Verbrauchers, womöglich die Katze im Sack zu kaufen, war dank des kostenlosen Probier-Kontakts ausgeräumt.  


Dort, wo ich das Sample bekomme, kann ich das Produkt nicht kaufen - ist das kein Umsatz-Killer?

  Nein, im Gegenteil: Wir erreichen Ihre Zielgruppe in einem Lebensumfeld, in dem Werbung nicht erwartet wird und der Impulsgeber am Verkaufserfolg nicht profitiert. Allein seine Kompetenz zählt: Ihm vertraue ich, seinen Tipp merke ich mir. Kaufentscheidungen fallen oft im sozialen Bezugsrahmen. Den schaffen wir. Damit werden Empfehlungscharakter und Markenwahrnehmung intensiviert. Und um die Brücke zum POS zu schlagen, stehen uns dann ja verschiedene Shopper Marketing Maßnahmen zur Verfügung.  


Welche Produkte lassen sich sampeln und welche nicht?

  Besonders geeignet sind nahezu alle Kosmetika oder auch Snacks, die man sofort essen kann. Etwas anspruchsvoller sind Food-Produkte, die vor dem Verzehr zubereitet werden müssen. Grundsätzlich lässt sich jedes Produkt sampeln. Wichtig ist, dass der Verbraucher den Wert des Sample wirklich als Geschenk wahrnimmt.  


Wie viele Muster müssen Sie verteilen, damit mein Produkt Wahrnehmung erzielt?

  Das ist zielgruppenabhängig. Wollen Sie alle Frauen in Deutschland zwischen 16 und 49 erreichen? Oder nur die Kölner Golfspielerinnen um die 50? Wir können 4.000 Muster eines exklusiven Produkts an eine spitz zugeschnittene Gruppe übergeben, aber auch 20 Millionen Proben eines Produkts des täglichen Bedarfs in der Breite verteilen.  


Wie spontan können sie eine Sampling-Kampagne umsetzen?

  Binnen 24 Stunden vom Anruf bis zum Start der Verteilung, wenn der Schuh wirklich drückt. Der reguläre Vorlauf für eine durchschnittliche Aktion mit z.B. 1 Mio. Mustern liegt bei ca. vier Wochen.  


Beraten Sie mich auch bei der Konzeption des Samples?

  Das ist wesentlicher Bestandteil unseres Angebots.  


Wie weit reicht ihre Beratung? Was beinhaltet ihr Portfolio?

  Unsere Dienstleistung richtet sich nach den Bedürfnissen unserer Kunden bzw. deren Projekten. Neben der Konzeption von Projekten geht es hier vor allem um die Auswahl geeigneter Musterformen sowie Konfektionierungs- und Logistikarbeiten, der Produktion von Werbemitteln und verschiedenen anderen begleitenden Dienstleistungen. Generell verstehen wir uns erst einmal als konzeptionellen Sparringspartner und dann als pragmatischen Ideenumsetzer mit allem, was dann für die Exekution notwendig ist.